Tierschutz ist wichtiges Ziel unseres Vereins und wir begegnen diesem auf zwei Wegen. Natürlich schaffen wir mit dem pflanzen neuer Wälder neue Lebensräume für alle heimischen Arten von Tieren.

Ganz wichtig ist uns aber auch, dass wir uns für einen veganen Lebenswandel aussprechen und das hat ganz unterschiedliche Gründe.

Wenn wir wieder von der Permakultur ausgehen und die Befürfnisse aller Beteiligten mit einbeziehen wollen, müssen wir auch den Wunsch der Tiere achten, die leben wollen. Es gibt keine Hierarchie hier. Das Recht der Tiere zu leben und in Ruhe gelassen zu werden ist genau so valide wie unser Recht auf Leben.

Vegan zu leben bedeutet einfach, dass wir nur noch das zu uns nehmen, was aus Pflanzen gemacht ist. Es ist unglaublich einfach sich umzustellen, auch wenn es ein paar Wochen braucht um sich neu zu orientieren, was wir kaufen können und was nicht.
Viele beginnen ihre vegane Reise damit, sich einfach zu entscheiden kein Geld mehr in dieses umweltschädliche und leidvolle System zu geben.
Laut der 12-jährigen epidemologischen Studie von Dr. Prof. Campbell (China Studies) ist es auch die gesündeste Diät für die wir uns entscheiden können

Die intensive Haltung von Nutztieren stellt uns vor große Schwierigkeiten, denn alle Tiere wollen gefüttert werden. Alle Tiere produzieren Kot und Urin.

Der Flächenverbrauch von Menschen, die sich auch von Tierprodukten ernähren ist 18 Mal höher als die von Veganern. Das ist die Fläche, die für Futtermittel benötigt wird. Dafür werden Urwälder gerodet, Lebensräume zerstört und Monokulturen angelegt.

Wenn wir uns also für einen veganen Lebenswandel entscheiden werden 17 Teile des Landes, das für unsere Versorgung mit Nahrung nötig war, wieder frei. Dieses Land kann wieder mit Wäldern bepflanzt werden und als grüne Lunge und als Lebensraum zur Verfügung stehen.

Kot und Urin von Millionen von Tieren wird unbehandelt auf unsere Felder gebracht, belasten diese mit Nitrat und Nitrit, werden vom Regen ausgewaschen, gelangen in unsere Seen, Bäche und Flüsse und darüber ins Meer. Im Meer gibt es mittlerweile drei große ‚Todeszonen‘, in denen wegen zu viel Stickstoff kaum noch Sauerstoff im Wasser ist.

Hier nochmal alle Gründe für eine tierfreundliche Ernährung:

  • Größerer Flächenbedarf pro Kalorie
  • Größerer Wasserbedarf pro Kalorie
  • Großen negativen Einfluss auf den Klimawandel speziell durch Methan von Rindern und Milchkühen und die großen Flächen, die nun für Futtermittel und nicht mehr als Wald (CO2-Senke) zur Verfügung stehen
  • Nummer Eins Grund für die Regenwaldabholzung
  • Um ein kg Rindfleisch zu produzieren werden 16 kg Getreide benötig
  • Die Gülle, die von Menschen gezüchtete Tiere produzieren, vergiften Böden und Gewässer