Permakultur ist ein bewusstes anlegen und pflegen von produktiven Ökosystemen, welche die Vielfalt, Stabilität und Belastbarkeit von natürlichen Ökosystemen haben.

Wo in Monokulturen nur eine Spezies angebaut wird, was die Böden einseitig belastet und langfristig nur einen gleichbleibenden Ertrag aufweisen kann, wenn mit Gift und Kunstdünger gearbeitet wird, da setzt die Permakultur auf Artenvielfalt und Überfluss.

Ursprünglich wurde es als ein Designmodell für die Landwirtschaft entwickelt, welche die natürlichen Kreisläufe und Symbiosen beachtet um nachhaltig Landschaften und Biotope zu erschaffen, von denen der Mensch leben kann. Doch darüber hinaus bezieht es auch eine dezentrale Energieversorgung, soziale Strukturen und Landschaftsplanung mit ein.

Im Gegensatz zu konventioneller Herangehensweise, in der sich der Mensch als getrennt von der Natur betrachtet, um diese als Rohstoffquelle zu benutzen (Im Sinne von ‘mach dir die Erde untertan’) wird in der Permakultur so gehandelt, dass Bedürfnisse als gleichberechtigt anerkannt werden und der Mensch sich nicht als Krone der Schöpfung sieht, sondern als Partner.

Es gilt das Überfluss-Prinzip, denn in der Natur ist Überfluss die Regel.

Grundprinzip ist ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen.

Permakultur wurde in Australien von Bill Mollison und David Holmgren entwickelt. Es gibt mittlerweile auf allen Kontinenten unzählige Besipiele für erfolgreich umgesetzte Projekte

Wenn du mehr Wissen möchtest:

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  • Besuche unser Projekt Freiwald, in dem wir eine Fichten Monokultur in einen Permakultur- Garten umwandeln
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